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Das SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren

Das SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren

Veranstaltungsnummer: V11
Termin: Samstag/Sonntag, 01./02.06.2019
Dauer: Sa.: 09.30 Uhr – 17.00 Uhr, So.: 08.30 Uhr – 15.00 Uhr
Ort: Fachklinik Bad Heilbrunn (FKH)
Dozentin: Steffi Kuhrt, Logopädin, Weingarten
Teilnehmer: max. 25
Seminargebühr: € 290,-
Unterrichtseinheiten (UE)/Fortbildungspunkte: 15
Zielgruppe: Sprachtherapeuten

Seminarbeschreibung:
SZET ist das Therapiekonzept zur Behandlung myofunktioneller Störungen (MFS) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert. Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen – die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken. Genau deshalb wird ausschließlich daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet. Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten.

Die bei vielen TherapeutInnen unbeliebten Mundmotorikübungen entfallen, da Ihre Patienten diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.

Fortbildungsziele:
Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und ausprobiert, wie Sie mit Ihren Patienten in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten. Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Wir besprechen das therapeutische Vorgehen von der stark gestrafften Diagnostik bis zur gezielten Unterstützung Ihrer Patienten bei der Habitualisierung.