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Die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeiten): Einführung, klinische Anwendung und Bedeutung für das Qualitätsmanagement

Die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeiten): Einführung, klinische Anwendung und Bedeutung für das Qualitätsmanagement

Veranstaltungsnummer: V11

Termin: Samstag/Sonntag, 19./20.09.2020
Dauer: Sa.: 9.30 Uhr – 17.00 Uhr; So.: 8.30 Uhr – 16.00 Uhr
Ort: Fachklinik Bad Heilbrunn (FKH)
Dozent: Holger Grötzbach, Neurolinguist, Schaufling

Teilnehmer: max. 25
Seminargebühr: € 300,-
Unterrichtseinheiten (UE)/Fortbildungspunkte: 16
Zielgruppe: SprachtherapeutInnen, LogopädInnen

Seminarbeschreibung und Fortbildungsziele:
Häufig ist die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) mit der Vorstellung verbunden, dass es sich um ein langweiliges bürokratisches Monster handelt, das dafür sorgt, noch mehr Zeit am Schreibtisch und damit noch weniger Zeit mit den Patienten zu verbringen. Das Seminar hat das Ziel, diesem Vorurteil zu begegnen. Denn im Vordergrund der Einführung in die Denk- und Arbeitsweise der ICF wird die Umsetzung des ICF-Modells in klinische Routinen liegen. Dabei wird sich zeigen, dass sich die ICF gewinnbringend für die interdisziplinäre Teamarbeit, die Definition und Evaluation von Therapiezielen sowie für die Therapiedokumentation nutzen lässt. Sie stellt damit kein Monster, sondern eine Hilfe für klinische Prozesse dar.

Ein weiteres Ziel des Seminars ist es, die ICF als verpflichtenden Bestandteil des Qualitätsmanagements zu erläutern. Im Fokus werden dabei die Erstellung eines ICF-orientierten Leitbildes und die Berücksichtigung der Patientenwünsche hinsichtlich ihrer Teilhabe-, Aktivitäts- und Funktionsziele stehen. Mit der Umsetzung der ICF im Rahmen des Qualitätsmanagements ergeben sich zwei Vorteile: Zum einen werden Fortschritte auf der Prozess-, Struktur- und Ergebnisebene angestoßen, die sowohl den Patienten als auch den Therapeuten zugutekommen. Zum anderen zeigen bereits etablierte Umsetzungen, dass die ICF-basierte Therapieorganisation zu einer signifikant höheren Zufriedenheit der Patienten und zu einem signifikant besseren Arbeitsklima für die Therapeuten führt.