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Kognitive Kommunikationsstörungen: Diagnostik und Therapie von nicht primär aphasischen Kommunikationsstörungen

Kognitive Kommunikationsstörungen:
Diagnostik und Therapie von nicht primär aphasischen Kommunikationsstörungen

Veranstaltungsnummer: V18

Termin: Samstag/Sonntag, 21./22.11.2020
Dauer: Sa.: 9.30 Uhr – 16.15 Uhr, So.: 9.00 Uhr – 15.00 Uhr
Ort: Fachklinik Bad Heilbrunn (FKH)
Dozentin: Dr. Julia Büttner-Kunert, Klinische Linguistin, München

Teilnehmer: max. 25
Seminargebühr: € 260,-
Unterrichtseinheiten (UE)/Fortbildungspunkte: 14
Zielgruppe: Sprachtherapeuten, Klinische Linguisten, Logopäden, Neuropsychologen

Seminarbeschreibung:
Wie behandelt man Patienten, die kommunikativ auffällig sind, aber nicht so recht ins Konzept Aphasie passen?

Im Seminar wird ein Überblick über die unterschiedlichen Konzepte kognitiver Kommunikationsstörungen (KoKos) v.a. nach Schädelhirntrauma und fronto-temporalen Läsionen, gegeben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Funktionen des Arbeitsgedächnisses und exekutiver Funktionen und ihrem Nutzen für die diagnostische Einordnung der KoKos und die Therapieplanung. Im Seminar werden neben Verfahren der Gesprächsbeurteilung vor allem die Diagnostikverfahren MAKRO und MEC vorgestellt. Mit diesen beiden Testverfahren können kognitiv-pragmatische Störungen systematisch festgestellt werden, die mit den klassischen Abklärungsverfahren nicht erfasst werden.

Fortbildungsziele:
In praktischen Übungen und Fallbeispielen werden diese Verfahren besprochen und pragmatisch ausgerichteten Therapiebausteinen zugeordnet. Dadurch kann die Therapie gezielter ausgerichtet und die Beratung der Bezugspersonen effektiver gestaltet werden.