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Logopädische (Be-)Handlungsoptionen bei Menschen mit Demenz und Dysphagie

Logopädische (Be-)Handlungsoptionen bei Menschen mit Demenz und Dysphagie

Veranstaltungsnummer: V10

Termin: Samstag/Sonntag, 12./13.09.2020
Dauer: Sa.: 9.30 Uhr – 17.00 Uhr; So.: 8.30 Uhr – 16.00 Uhr
Ort: Fachklinik Bad Heilbrunn (FKH)
Dozentin: Monika Hübner, staatl. examinierte Logopädin (dbl), M.Sc./Demenzstudien, Systemische Beraterin (SG), Heidelberg

Teilnehmer: max. 26
Seminargebühr: € 300,-
Unterrichtseinheiten (UE)/Fortbildungspunkte: 16
Zielgruppe: LogopädInnen, SprachheiltherapeutInnen, Klinische LinguistInnen sowie verwandte Berufe

Seminarbeschreibung:
Dysphagien treten bei geriatrischen Patienten und im Verlauf einer demenziellen Erkrankung bei der Mehrheit der Betroffenen auf. Nach kurzer Darstellung der häufigsten Demenzformen werden die Veränderungen des Schluckvermögens insbesondere im Rahmen einer Alzheimer Demenz sowie deren Folgen erläutert. Das Seminar hat des Weiteren zum Ziel, diagnostische und therapeutische Möglichkeiten im Rahmen der logopädischen (Mit-)Behandlung praxisnah aufzuzeigen und wie Angehörige unterstützend beraten werden können. Überdies wird auf den Aspekt der künstlichen Ernährung bei Menschen mit Demenz eingegangen und erarbeitet, wie Logopäden als Teil des interdisziplinären Teams ethische Entscheidungsfindungen mit unterstützen können. Da Essen und Trinken für jeden Menschen leibliche Grundbedürfnisse darstellen und Genuss und Lebensqualität bedeuten, werden abschließend logopädisch-therapeutische Möglichkeiten im Rahmen eines palliativen Procedere bei fortgeschrittener Demenz betrachtet.

Anmerkung: Fallbeispiele incl. einer Fragestellung können gerne bis zu 4 Wochen vor Seminarbeginn zur Bearbeitung eingereicht werden.

Fortbildungsziele:
Die TeilnehmerInnen kennen unterschiedliche Demenzformen und ihre jeweiligen schluckphysiologischen Veränderungen. Die diagnostischen und therapeutischen Handlungsoptionen zur professionellen Versorgung von Patienten mit Demenz und Dysphagie werden erweitert, darüber hinaus sind die TeilnehmerInnen in der Lage, ethische Klärungsprozesse mit anzuregen und die palliative Versorgung der Patienten zu unterstützen.